Frau von Opfer noch nicht zu Todes-Prügelei befragt

Sechs Burschen konnte die Polizei nach der tödlichen Prügel-Attacke in Augsburg bereits festnehmen und befragen. Die Frau des Opfers konnte bisher aber noch nicht einvernommen werden.

Nach Angaben der Polizei sind nach der tödlichen Attacke am Augsburger Königsplatz inzwischen sechs Verdächtige festgenommen worden, darunter befindet sich auch der Haupttatverdächtige - er ist erst 17 Jahre alt und polizeibekannt.

Nach intensiven Nachforschungen der 20-köpfigen Ermittlungsgruppe ist es gelungen, "die Identität der gesuchten siebenköpfigen Männergruppe weitestgehend festzustellen". Die Suche nach dem siebten Gruppenmitglied läuft aber noch weiter.

Einvernahme der Verdächtigen läuft

Noch am Sonntag wurden die ersten Verdächtigen zur Prügel-Attacke einvernommen. Nähere Details nannten die Ermittler aufgrund der laufenden Untersuchungen und aus taktischen Gründen aber noch nicht.

Während die Einvernahme der festgenommenen Burschen läuft, war die Gattin des toten Feuerwehrmanns aufgrund ihrer Traumatisierung noch nicht vernehmungsfähig. "Die Frau konnte wegen ihres psychischen Zustandes bisher noch nicht vernommen werden", so die Polizei. Auch das befreundete Ehepaar wird noch zu dem Vorfall befragt.

Gruppenmitglied stellte sich selbst

Laut "Augsburger Allgemeine" hat der mutmaßliche Haupttäter sowohl die türkische, die libanesische als auch die deutsche Staatsangehörigkeit. Ein zweiter Festgenommener, der ebenfalls 17 Jahre alt ist, ist italienischer Staatsbürger. Ein 19-Jähriger stellte sich selbst der Polizei.

Ein Flüchtlingshintergrund liegt entgegen anders lautenden Meinungen in Sozialen Netzwerken nicht vor. Die Verdächtigen sind dem Vernehmen nach in Augsburg geboren und aufgewachsen, schreibt unter anderem die "Augsburger Allgemeine".

Rückblick

Der Feuerwehrmann war am Freitagabend gegen 22.40 Uhr mit seiner Frau und einem befreundeten Ehepaar vom Christkindlmarkt am Königsplatz gekommen und dann mit einer siebenköpfigen Gruppe in Streit geraten.

Laut Aussage eines Zeugen sei die siebenköpfige Männergruppe grölend in Richtung des Platzes marschiert. Die späteren Opfer hätten sie dann gebeten, leise zu sein. Daraufhin hätte die Gruppe Dosen auf dem Boden herumgetreten, schreibt die "Bild".

Als die beiden Männer sie erneut ermahnten, kam es dann zu der tödlichen Prügel-Attacke. Anschließend ergriff die Gruppe die Flucht, sechs von sieben Mitgliedern befinden sich in Haft.

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