Es sind wirkliche Feiertage, die Andreas und Susanne Prommegger heuer mit ihren Kindern erleben dürfen. Die Salzburgerin hat nach 16 Chemo- und Antikörpertherapien, 25 Bestrahlungen und einer beidseitigen Brustentfernung eine aggressive Form des Brustkrebs besiegt. Die 36-Jährige war so schwach, dass ihre Tochter fürchtete, ihre Mama zu verlieren. Sie musste versprechen, jeden Tag zu kämpfen.
„Die Kinder haben den körperlichen Verfall mitbekommen, was immens schlimm war“, schildert der Doppel-Weltmeister am Snowboard Andreas Prommegger der „Kleinen Zeitung“. Seine Frau konnte oft tagelang nicht aufstehen, sie war ein Pflegefall, wie sie es selbst beschrieb. „Dann fragen dich die Kinder, was mit der Mama passiert, ob sie eh nicht stirbt. Es war richtig hart“, wird der 41-Jährige emotional.
Als Familie habe sie das „noch mehr zusammengeschweißt.“ Susanne ist wieder gesund, kann sogar Skitouren gehen. Ihre kurzen Haare mag Prommegger auch sehr. „Sie strahlt wieder.“