Am Landesgericht Klagenfurt muss sich am Mittwoch eine 27-jährige Frau wegen absichtlich schwerer Körperverletzung und "Schwangerschaftsabbruches ohne Einwilligung der Schwangeren" verantworten.
Am Landesgericht Klagenfurt muss sich am Mittwoch eine 27-jährige Frau wegen absichtlich schwerer Körperverletzung und "Schwangerschaftsabbruches ohne Einwilligung der Schwangeren" verantworten.
Ihr wird vorgeworfen, zwei schwangeren Frauen den Abort fördernde Medikamente in ihre Getränke gemixt zu haben. Diese erlitten daraufhin Fehlgeburten. Der Angeklagten drohen bis zu fünf Jahre Haft.
Laut einem Bericht der "Kleinen Zeitung" (Samstagausgabe) haben sich die angeklagten Taten 2011 ereignet. Die Frau habe zuvor selbst ein Kind verloren und soll die Schwangerschaft der anderen Frauen daraufhin nicht mehr verkraftet haben. 2012 habe sich die 27-Jährige von sich aus der Polizei gestellt, heißt es in dem Blatt.