Frau stellt Fuchs eine Todesfalle, gerät selbst hinein

Im Gegensatz zu Abzugseisen sind Totschlagfallen, die auf Druck auslösen, wie dieses Tellereisen in der EU seit 1995 verboten. Symbolbild
Im Gegensatz zu Abzugseisen sind Totschlagfallen, die auf Druck auslösen, wie dieses Tellereisen in der EU seit 1995 verboten. SymbolbildR. Altenkamp, CC BY-SA 3.0
Der Fuchs hatte zwar keine Gans gestohlen, aber bereits 29 Hühner getötet. Als deren Besitzerin ihm eine Falle stellen wollte, landete sie im Spital.

Der räuberische Waldbewohner soll bereits Dutzende Hühner aus dem Stall einer 84-jährigen Pensionistin im Bezirk Wolfsberg gezerrt und wohl gefressen haben. Um ihre geliebten Hennen zu beschützen, beschloss die Frau offenbar, dem diebischen Fuchs den Garaus zu machen.

Am heutigen Freitagmorgen schritt sie zur Tat. Gegen 8.25 Uhr ging sie in ihren Hühnerstall, um ein sogenanntes Abzugseisen (siehe Video unten) aufzustellen. Doch am Ende tappte nicht der Fuchs in die Falle, sondern sie selbst.

Falle schnappte zu

Plötzlich schlugen nämlich die Fangbügel des gespannten Eisens zusammen und erwischten die Pensionistin an ihrer rechten Hand. Sie wurde laut Kärntner Polizei unbestimmten Grades verletzt und musste nach der Erstversorgung an der Unfallstelle mit der Rettung ins LKH Wolfsberg eingeliefert werden.

Da sie nicht im Besitz einer gültigen Jagdberechtigung ist, wird sie der StA Klagenfurt zur Anzeige gebracht.

Mit welcher Wucht eine solche Falle zuschnappen kann, zeigt dieses Video:

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