Frauen in Handwerk & Technik

Österreich zählt in der EU noch immer zu den Ländern mit den größten Lohn-Unterschieden zwischen Männern und Frauen.

Das AMS Wien hat es sich zum Ziel gesetzt, diese Kluft kleiner werden zu lassen: Durch die Förderung von Frauen und Mädchen in nicht traditionellen Berufsbereichen wie Handwerk und Technik, in denen im Allgemeinen besser bezahlte Arbeitsplätze zu finden sind. "Noch immer sind traditionelle Frauenberufe wesentlich schlechter bezahlt als traditionelle Männerberufe", sagt AMSWien- Frauenreferentin Monika Peitsch.

"Dazu kommen oft lange Unterbrechungen der Karriere durch die Kinderbetreuung – beides führt dazu, dass die Pension, die Frauen nach dem Erwerbsleben bekommen, oft kaum zum Leben reicht." Die Strategie des AMS Wien: "Frauen in Handwerk und Technik" – kurz: FIT.

FIT ist längst zu einer Marke geworden, immer mehr Wienerinnen werden auf dieses breit aufgestellte Qualifizierungsprogramm aufmerksam und nutzen es. Von der Facharbeiterinnen-Ausbildung im Metall-, IT- oder Elektrobereich bis zu technischen Studiengängen an Fachhochschulen: In Wien haben bereits rund 1.200 Frauen das FIT-Programm des AMS Wien gewählt.

"Begeistert sind aber nicht nur die Frauen, die wir durch die Höherqualifizierung unterstützen", sagt Monika Peitsch. "Auch die Unternehmen bestätigen uns, dass unsere Strategie richtig ist und auch den Betrieben Vorteile bringt." Selbst dort, wo anfangs Skepsis geherrscht haben mag, wird rasch klar: Gut ausgebildete Frauen überzeugen schon nach kurzer Zeit durch Kompetenz, Engagement und Freude an ihrem Job.

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