Ein 50-jähriger mutmaßlicher Frauenkiller ist tot. Er hatte sich im Wäscheraum der Justizanstalt St. Pölten erhängt, wurde von Beamten gefunden, reanimiert und ins Spital gebracht. Dort lag er knapp zwei Tage im Koma, verlor aber jetzt den Todeskampf.
Rückblick: Der 50-Jährige mit rumänischen Wurzeln soll Mitte Jänner 2020 seine Partnerin (42) mit mehreren Messerstichen in Ybbs (Melk) getötet haben. Dabei soll der 50-Jährige der Frau regelrecht die Kehle durchtrennt haben. Der Sohn alarmierte schließlich Polizei und Rettung, für die Rumänin gab es keine Rettung mehr. Das mutmaßliche Motiv: Eifersucht. Der krankhaft eifersüchtige 50-Jährige soll das Opfer sogar mit einem Peilsender überwacht haben ("Heute" berichtete).
Bei Suizidgedanken steht die Telefonseelsorge 24 Stunden täglich kostenlos unter der Telefonnummer 142 zur Verfügung.
Die Anwälte des Toten, Florian Höllwarth und Astrid Wagner, erheben indes Vorwürfe gegen die Justizanstalt St. Pölten: "Es war nicht der erste Selbstmordversuch. Es war bekannt, dass unser Mandant schwer gefährdet war", sagen die beiden Verteidiger.