Wirbel um die Website der "Schwimmschule Steyr". Auf der Homepage des ältesten Arbeiterbads Europas bot sich Besuchern im Online-Shop bis vor wenigen Stunden ein üppiges Angebot.
Neben harmlosen Badeaccessoires und Fitnessprodukten fand sich dort laut "Standard" auch eine eigene Rubrik "Erotik". Das Angebot im Onlinehandel reichte von Tantraöl bis zu Dildos und Vibratoren in unterschiedlichsten Ausführungen.
Als Betreiber scheint die Firma "Kaiserconsult" auf. Alexander Kaiser, Sohn der gleichnamigen Steyrer Bademeisterfamilie, ist als Geschäftsführer eingetragen.
Ins Rollen brachte den Fall eine Mutter, die auf der Homepage über das Dildo-Angebot gestolpert war.
Laut dem Betreiber handle es sich bei dem Onlineshop nur Präsentationsshop, welcher "nur zu Testzwecken implementiert wurde". Mittlerweile wurde das Angebot von der Seite genommen.
(mip)