Frau (18) wird von bis zu 15 Männern vergewaltigt

Nach einem Besuch eines Nachtclubs wurde eine 18-Jährige von mindestens acht Männern vergewaltigt. Die DNA-Analysen halfen, die Verdächtigen zu ermitteln.

Die Polizei in Freiburg hat acht Männer unter dem dringenden Verdacht festgenommen, an der Gruppenvergewaltigung einer jungen Frau beteiligt gewesen zu sein. Die acht Männer befänden sich in Untersuchungshaft, teilte die Polizei am Freitag mit. Einer von ihnen habe die deutsche Staatsbürgerschaft, bei den anderen handele es sich um Syrer, die überwiegend in Asylbewerberunterkünften im Raum Freiburg lebten.

Die Tat ereignete sich nach Polizeiangaben am 14. Oktober, als die 18-jährige Frau in Begleitung eines Mannes eine Diskothek verließ. Der Mann, bei dem es sich um den 21-jährigen Majd H. handeln soll, habe sie in einem Gebüsch sexuell bedrängt, anschließend seien mehrere Männer hinzugekommen und hätten die Frau vergewaltigt.

Wie "Bild" berichtet, gehen Ermittler davon aus, dass bis zu 15 Männer über die 18-Jährige hergefallen sein könnten. Das Martyrium dauerte bis vier Uhr morgens.

Bürgermeister warnt vor Vorbehalten

Eine DNA-Probe habe die Ermittler nach wenigen Tagen zu einem der Verdächtigen geführt, in den Tagen danach seien weitere Verdächtige festgenommen worden. Fast alle seien polizeilich bereits in Erscheinung getreten.

In der Stadt schlug die Tat hohe Wellen. Freiburgs parteiloser Bürgermeister Horn verurteilte sie als "abscheulich". Er warnte vor pauschalen Vorbehalten gegenüber Flüchtlingen: "Die meisten Menschen, die schutzsuchend zu uns gekommen sind, wollen gut und in Sicherheit in unserer Stadt leben", erklärte er.

Die Beteiligung weiterer Täter wird nicht ausgeschlossen

Horn zeigte sich zugleich "bestürzt" darüber, dass unter den Tatverdächtigen Flüchtlinge seien. "Wir bieten diesen Schutz an, fordern aber auch klipp und klar, dass unsere Regeln und Gesetze von allen akzeptiert und eingehalten werden." Kriminelles Handeln werde "nicht akzeptiert".

Die Polizei teilte mit, sie ermittle weiterhin intensiv. Die Beteiligung weiterer Täter sei nicht auszuschließen. Erste Ermittlungen wiesen darauf hin, dass das Opfer durch "berauschende Mittel" beeinflusst gewesen sei.

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(red/fss)

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