Freiheitlicher lief zur KPÖ über

In Niederösterreich ist ein bisheriger freiheitlicher Gemeinderat der KPÖ beigetreten. Markus Fendrych, der auch stellvertretender Bezirksobmann in Gänserndorf war, habe alle Parteifunktionen in der FPÖ zurückgelegt. Seinen Sitz im Gemeinderat von Weikendorf will er als "freier Mandatar" behalten, teilte die KPÖ mit.

In Niederösterreich ist ein bisheriger freiheitlicher Gemeinderat der KPÖ beigetreten. Markus Fendrych, der auch stellvertretender Bezirksobmann in Gänserndorf war, habe alle Parteifunktionen in der FPÖ zurückgelegt. Seinen Sitz im Gemeinderat von Weikendorf will er als "freier Mandatar" behalten, teilte die KPÖ mit.

Fendrych, der seit März 2009 Mitglied der Freiheitlichen war, begründete seinen Schritt demnach damit, dass er sich im jüngsten Wahlkampf die Internetseiten, die Forderungen und das Wahlprogramm der KPÖ angesehen habe. Dabei habe er festgestellt, "dass diese mit meiner Meinung eher übereinstimmten als mit denen der FPÖ".

"Nur besprochen, nie umgesetzt"

Auf der Webseite der KPÖ wird Fendrych wie folgt zitiert: "Am 02.03.2009 wurde ich, Markus Oliver Fendrych, Mitglied der FPÖ. Ich dachte in dieser Partei gut aufgehoben zu sein die sich für das Volk einsetzt. Ich wollte mich vor allem stark gegen die Armut einsetzen, für die Grundrechte der Menschen, gegen sinnlose Gebührenerhöhungen."

"Ein regionales Thema war beispielsweise immer die Tagesklinik, weil Gänserndorf kein eigenes Spital besitzt. Ich weiß noch, dass wir immer darüber geredet haben und zur Presse gingen, aber es gab nie eine Aktion. Ich setzte mich immer für Aktionen wie Unterschriften sammeln oder vor der Tagesklinik stehen ein, aber leider wurden auch diese Aktionen nur besprochen, nie umgesetzt."

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