Ganz knappe Pleite

Freistoß-Hammer schockt LASK bei CL-Debüt

Tapfer gekämpft, aber trotzdem verloren. Für den LASK setzte es bei der Champions-League-Premiere bei AEK Athen eine denkbar knappe 0:1-Niederlage.
Sport Heute
08.09.2026, 20:36
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Vor 30.000 Fans im lauten Agia Sofia Stadium von Athen entschied ein Freistoß die Partie zugunsten des griechischen Meisters. Razvan Marin zwirbelte den Ball in der 21. Minute sehenswert ins lange Eck – 1:0. Ein Treffer mitten ins Herz der Linzer. Das vermeintliche zweite Tor der Gastgeber durch Luka Jovic zählte nicht (64.).

Die Linzer müssen die Heimreise nach dem "Königsklassen"-Debüt und einem couragierten Auftritt trotzdem ohne Punkte auf dem Konto antreten. Auch, weil "Joker" Sasa Kalajdzic spät den Ausgleich auf dem Kopf hatte, aber vergab (90+2.).

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Der zweite Gegner für die Linzer ist am 14. Oktober England-Kultklub Liverpool. Das Spiel steigt in der Stahlstadt.

Freistoß entscheidet die Partie

Beim ersten Champions-League-Spiel der Vereinsgeschichte schmorte Star-Rückkehrer Sasa Kalajdzic zunächst nur auf der Bank, gegenüber dem 5:1-Wunder von Linz gegen Celtic Glasgow im Play-off zur Königsliga nahm Coach Didi Kühbauer nur eine Änderung vor: Christoph Lang ersetzte Samuel Adeniran, der einen Jochbeinbruch erlitten hatte. Mit Robert Ljubicic startete ausgerechnet ein Leihspieler gegen seinen Stammverein aus Athen. Mit dem Ex-Mattersburger Barnabas Varga und Ex-Real-Star Luka Jovic ist der Sturm bei AEK besonders prominent aufgestellt.

Vor 30.000 lauten Fans im ausverkauften AEK-Stadion war Österreichs Meister die Ehrfurcht anzumerken. Die Stahlstädter agierten nervös. So kam Jovic schon in der dritten Minute zum ersten Abschluss, knallte LASK-Keeper Jungwirth den Ball aus kurzer Distanz auf den Kopf. Die Linzer waren sichtlich um Spielkontrolle und Ruhe bemüht, arbeiteten sich aber in die Partie. Ein Abschluss von Moses Usor in der achten Minute rollte deutlich am linken Eck vorbei, den zu unplatzierten Versuch von Melayro Bogarde parierte Athen-Ersatztormann Alberto Brignoli (16.).

Genau in dieser Phase gelang den Griechen der Führungstreffer – ein wenig aus dem Nichts. Bogarde foulte Aboubakary Koita, den fälligen Freistoß drehte Marin äußerst sehenswert ins lange Eck (21.). Den Doppelschlag vergab Varga, dessen Kopfball drüber segelte (25.). Der Ex-Mattersburger vertändelte dann auch in der 36. Minute den Ball, nachdem sich Bogarde im Aufbau zu viel Zeit gelassen hatte. Den brandgefährlich geschossenen Freistoß von Lovro Majer fischte Jungwirth noch aus dem Eck (40.). Unmittelbar danach brachte auf der Gegenseite Lang den Ball nicht an Brignoli im Tor der Griechen vorbei (41.).

Die Kühbauer-Elf kam derweil mit viel Schwung aus der Kabine. Doch den Schuss von Kapitän Sascha Horvath wehrte Brignoli mit dem Fuß ab (49.), auf der Gegenseite vergab Jovic (56.). Acht Minuten später hatte der Ex-Kicker von Real Madrid den Ball per Kopf ins Tor befördert, allerdings zählte der Treffer nach einer Majer-Abseitsstellung in der Entstehung nicht (64.).

In der Schlussphase probierten die Linzer dann noch einmal alles. Auch mit dem eingetauschten Kalajdzic (72.). Gefahr entstand allerdings kaum, AEK agierte abgeklärt, war der Entscheidung näher. So blockte Andres Andrade den Abschluss von Zini noch (89.).

Ausgerechnet Kalajdzic hatte den Ausgleich in der Nachspielzeit auf dem Kopf, setzte den Ball nach einem kurz geklärten Corner aber über die Querlatte (90+2.).

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 08.09.2026, 20:43, 08.09.2026, 20:36