"Fremder rettete meine Hündin und mich aus Starkregen"

Stefanie T. und ihre Schäferhündin Ylvie wurden von einem Fremden gerettet.
Stefanie T. und ihre Schäferhündin Ylvie wurden von einem Fremden gerettet.privat
Stefanie T. ging mit ihrer Hündin spazieren und wurde vom Regen überrascht. Ein Mann half den beiden, sie suchte ihren Retter im Netz und fand ihn. 

Die Niederösterreicherin Stefanie T. ging am Sonntag mit ihrer jungen Schäferhündin Ylvie auf ihre abendliche Spazierrunde in Wiener Neustadt (NÖ), als der Starkregen einsetzte. Ein zufällig vorbeifahrender Familienvater, der seine Kinder und Frau vom Baden abgeholt hatte, sah die beiden und wollte helfen.

"Ich möchte mich aus tiefstem Herzen bei dem Mann bedanken, der mich heute gegen halb 4 bei Hagel und Regenguss – samt tropfnassem Schäferhund – vom Unterstand beim Akademiebad aufgegabelt und nach Hause gebracht hat", schreibt die 31-Jährige auf Facebook.

"Nachdem er seine Familie nach Hause gebracht hat, ist er extra nochmal umgedreht, um uns helfen. Wir durften beide komplett durchnässt und gatschig auf der Rückbank Platz nehmen. Es gibt sie noch, die echten Helden, die ohne zu zögern für andere da sind", ist Stefanie T. begeistert.

Suche nach dem Retter im Netz erfolgreich

Im Netz suchte sie den Fremden: "Ich möchte mich gerne revanchieren und hoffe die Familie hier zu finden." Und tatsächlich, ihr Posting wurde knapp 1.000 Mal geteilt, fand sie den Helfer. Auf "Heute"-Anfrage freut sie sich: "Der Retter hat das Posting auf Facebook gelesen und sich per Messenger gemeldet." Er möchte gerne anonym bleiben, aber lässt sich von Stefanie T. als Dankeschön "gerne auf ein Bier einladen."

Die Niederösterreicherin teilt ihr Erlebnis auch, um zu zeigen, "dass es auch etwas anderes als Corona-Streitereien gibt und die Menschen trotzdem zusammenhalten."

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