Wien

Fremder schlägt Wienerin (23), tritt ihr gegen den Kopf

Vor ihrem Büro in Wien-Mariahilf wurde Hanna B. von einem Mann attackiert und verletzt. Der Angreifer flüchtete, ein beherzter Zeuge hielt ihn fest.

Claus Kramsl
Hanna B. (23) wurde auf der Magdalenenstraße in Wien von einem Unbekannten grundlos attackiert und verletzt.
Hanna B. (23) wurde auf der Magdalenenstraße in Wien von einem Unbekannten grundlos attackiert und verletzt.
Denise Auer, Privat (Montage: "Heute")

"Ich war kurz vorm Büro, hab’ aufs Handy geschaut, als ich einen Mann hörte, der laut auf Türkisch herumschrie und die Magdalenenstraße herunterging", erinnert sich Hanna B. (23, Name geändert) an die Vorfälle des 28. Oktober. Die Angestellte dachte sich nichts dabei, widmete sich wieder ihrem Smartphone.

Kindergarten-Pädagogen und Jogger halfen

"Plötzlich tauchte ein Schatten auf. Ich schaute auf und sah, dass der Mann auf mich zuging und mich angreifen will", schildert die Wienerin. Sie versuchte, ihn wegzustoßen – vergebens: "Er schlug mich zu Boden und trat dann mehrmals auf mich ein, erwischte mich am Kopf und am Oberkörper." Zwei Erzieher eines nahen Kindergartens hörten ihre Hilferufe und gingen dazwischen. Ein mutiger Jogger verfolgte den Flüchtenden und hielt ihn fest, bis die Polizei kam.

Hanna B. erlitt mehrere Prellungen und Blutergüsse, musste ins Spital. "Meine Rippen schmerzen noch immer. Ich bekomme schneller Kopfschmerzen als früher. Auch das Sportverbot tut mir weh, ich gehe sonst fast täglich ins Gym."

Verdächtiger attackierte zuvor eine andere Frau

Die junge Wienerin war an diesem Tag nicht das einzige Opfer des Mannes. Kurz zuvor soll er gleich ums Eck, bei der Mariahilfer Straße, eine Frau attackiert und sogar gewürgt haben. Auch sie wurde bei dem Vorfall verletzt, musste aber zum Glück nicht ins Spital.

"Der Tatverdächtige wurde zweimal wegen des Verdachts der Körperverletzung angezeigt“, bestätigt Polizeisprecher Daniel Fürst. Der Mann dürfte psychische Probleme haben. "Er wurde daher zur weiteren Behandlung in ein Spital gebracht", so Fürst gegenüber "Heute".

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