Freude an der Liebe

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Heute wird um 12 Uhr in Rom das neue Schreiben von Papst Franziskus veröffentlicht. Ich darf es heute im Pressesaal des Vatikans vorstellen. Es trägt den Titel "Die Freude an der Liebe" (Amoris laetitia).

Heute wird um 12 Uhr in Rom das neue Schreiben von Papst Franziskus veröffentlicht. Ich darf es heute im Pressesaal des Vatikans vorstellen. Es trägt den Titel "Die Freude an der Liebe" (Amoris laetitia).

Das große Thema: die Familie. Und vor allem: das Positive an der Familie. Wenn von Familie die Rede ist, kommt als Erstes das Wort "Krise" in den Sinn. Und tatsächlich fallen einem alle möglichen Schwierigkeiten und Nöte ein, denen Familien heute ausgesetzt sind. Papst Franziskus erinnert aber daran, dass für die meisten Menschen Familie bedeutet: Hier bin ich zu Hause. Da habe ich meine Wurzeln. Hier kennt man mich. Hier bin ich geborgen. Und besonders kostbar ist es, wenn wir von unserer Familie sagen können: Hier werde ich geliebt!

Kein Wunder, dass bei jungen Menschen die Sehnsucht nach einer geglückten Familie an oberster Stelle steht. Familien kennen aber auch Krisen. Und gerade dann brauchen sie viel Liebe. Papst Franziskus wagt es, hier eine Selbstkritik der Kirche vorzunehmen. Die verletzten, verwundeten Familien brauchen besonders viel Zuwendung. Oft haben sie aber das Gefühl, dass in der Kirche nur Platz ist für die Familien, in denen alles "in Ordnung" ist.

Gerne spricht Papst Franziskus von der Kirche als einem "Feldlazarett": Sie soll für alle Menschen da sein, besonders für die, die mit den oft schweren Verwundungen des Lebens zu tun haben. Wer sehnt sich nicht nach Liebe! Und wie gut, wenn diese in der Familie erfahren werden kann! Die Liebe ist nicht einfach. Aber voller Freude!

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