Freude bei der SP: Positiver Asylbescheid für Bashir

Daumen hoch: Freude bei Christoph Baumgärtel und Flüchtling Bashir S. (26).
Daumen hoch: Freude bei Christoph Baumgärtel und Flüchtling Bashir S. (26).Bild: privat
Freude bei der SP Langenzersdorf und Kicker-Kollegen: Sie hatten eifrig um einen Verbleib von Flüchtling Bashir im Land gekämpft. Jetzt gibt es ein Urteil.
Wende im Fall Bashir: Richterin Claudia Bandion-Ortner sah nachgewiesene Fluchtgründe des Afghanen (26) – er erhält einen positiven Asylbescheid. „Richterin Bandion-Ortner hat die Faktenlage objektiv bewertet und damit auch die zu Unrecht erfolgte erstinstanzliche Abweisung aufgehoben. Wir freuen uns sehr", so Christoph Baumgärtel, Vizechef der SP Langenzersdorf.

Er hatte sich wie berichtet um den gut integrierten Flüchtling (Tormanntrainer, Fußballer) eingesetzt, der SV Langenzersdorf unterstützte den Verbleib mit einer Unterschriftenliste aller seiner damaligen Mitspieler.

Baumgärtel: „Bashir ist voller Tatendrang und kann nun endlich, nach Monaten des Wartens, seine Zukunft aufbauen. Er darf nun durch dieses Urteil unbegrenzt in Österreich bleiben. Und er darf - endlich und ganz legal - nun auch in Österreich arbeiten, was im zuvor verwehrt war: Er darf nun einen Job annehmen und selbst das Geld verdienen, das er zum Leben braucht. Das ist ein riesiger Erfolg für alle die ihn über so lange Zeit unterstützt haben. Bashir kann künftig auf eigenen Beinen stehen, und somit neben seiner Ausbildung und Arbeit auch weiter seinem liebsten Hobby, seiner Tätigkeit als Tormanntrainer beim SV Langenzersdorf nachgehen."

CommentCreated with Sketch.69 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Eine Spitze gegen das blau geführte Innenministerium gibt es von Baumgärtel auch: "Das Gericht hat gezeigt, dass Österreich noch immer ein Rechtsstaat ist und die Politik, und insbesondere auch der verhaltensauffällige Innenminister, noch immer dem Recht und nicht das Recht der Politik folgen muss." Und: "Die nachgewiesenen Fluchtgründe von Bashir wurden bestätigt und damit auch die zu Unrecht erfolgte erstinstanzliche Abweisung des dem Kickl'schen Innenministerium weisungsgebundenen und skandalgeschüttelten und zutiefst voreingenommenen BFA aufgehoben." (wes)
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