Im September soll ein Wiener einen Kumpel in einer Tankstelle in Penzing fast getötet haben, der Angeklagte leidet an einer Persönlichkeitsstörung, gilt laut Gutachter als aggressiv.
Blass und in einem schwarzen T-Shirt schlurfte der Angeklagte (19) am Mittwoch in den Gerichtssaal. Im September soll er einen Kumpel in einer Tankstelle in Penzing aus Rache fast getötet haben. Das Opfer (24) soll ihm zuvor bei einem Besuch ein Butterfly-Messer, eine Sturmhaube und 20 Euro gestohlen haben.
Einige Wochen später kreuzten sich die Wege der beiden wieder. Der 19-Jährige folgte seinem Bekannten in den Tankstellen-Shop, zog ein Messer und stach wortlos dreimal zu. Die Hauptschlagader im linken Oberarm des Opfers wurde fast durchtrennt, auch die linke Niere schwer verletzt.
Der Mann schwebte in Lebensgefahr, überlebte nur dank rascher Hilfe. In der Tankstelle habe es ihm "den Vogel aus der Birne gehaut", so der Angeklagte. Es folgte ein minutenlanger Weinkrampf. Das Urteil: drei Jahre Haft – noch nicht rechtskräftig! (red)