Freund fand toten George Michael im Bett

Was für eine bittere Ironie: Seit Wochen hören wir seinen größten Hit "Last Christmas" im Radio, oft mehrfach am Tag. Jetzt ist die Stimme von Weihnachten für immer verstummt. Am Christtag, kurz vor 14.00 Uhr, stellten Ärzte den Tod von George Michael ( 53) fest.

Was für eine bittere Ironie: Seit Wochen hören wir seinen größten Hit "Last Christmas" im Radio, oft mehrfach am Tag. Jetzt ist die Stimme von Weihnachten für immer verstummt. Am Christtag, kurz vor 14.00 Uhr, stellten Ärzte den Tod von George Michael († 53) fest.
Der Sänger starb in seinem Haus bei London – an einem Herzstillstand. "Dieses Weihnachten werde ich nie vergessen. Ich fand meinen Partner tot im Bett", so sein Freund Fadi Fawaz. Der herzzerreißende Abschied des Frisörs via Twitter berührt: "Ich werde niemals aufhören, dich zu vermissen."


ITs a xmas i will never forget finding your partner dead peacefully in bed first thing in the morning.. I will never stop missing you xx
— Fadi Fawaz (@fadifawaz)
Rückblick: George Michael kommt 1963 in London als Georgios Kyriacos Panagiotou zur Welt, im Laufe seiner Karriere verkauft er 100 Millionen Alben, schreibt Hits wie "Freedom", "Faith", "Wake me up, before you go-go". Gemeinsam mit Andrew Ridgeley gründet er 1981 "Wham", 1987 folgt eine Solokarriere.

Aus dem Gleichgewicht werfen Michael schwere Schicksalsschläge: 1993 stirbt seine große Liebe Anselmo Feleppa, 1997 seine geliebte Mutter – den Kummer ertränkt er im Alkohol, seinen Schmerz stillt er mit Drogen. 1998 wird er in L.A. wegen unsittlichen Verhaltens auf einem WC verhaftet, kurz darauf kommt er wegen Autofahrens unter Drogeneinfluss hinter Gitter.

Von der Sucht kam er nie mehr los. Den Tod verarbeitete Michael bereits 1996 in seinem Song: "Jesus To A Child". Da heißt es: "Heaven sent and heaven stole."

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