Freund in Hals gestochen: 3 Jahre Haft für 27-Jährigen

Wegen versuchten Mordes musste Roland P. (27) heute in Korneuburg auf die Anklagebank. Er hatte im Streit seinem besten Freund ein Messer in den Hals gerammt.
Sichtlich gezeichnet von knapp neun Monaten in Untersuchungshaft nahm Roland P. heute auf der Anklagebank am Landesgericht Korneuburg Platz. Der Vorwurf der Anklage: Versuchter Mord.

Wie berichtet hatte der 27-Jährige im Februar im Bezirk Gänserndorf seinem gleichaltrigen Freund ein Messer in den Nacken gerammt und ihm Schnittwunden am Hals zugefügt. Dann nahm Roland P. laut Anklage 180 Euro aus der Geldbörse des Opfers, Auto- und Wohnungsschlüssel und flüchtete. Das Opfer rief den Stiefvater an, dieser alarmierte die Rettung. In der Folge stellte sich Roland P. bei der Polizei.

Vor Gericht in Korneuburg zeigte sich Roland P. zwar zur Verletzung seines Freundes geständig, stritt aber einen Mordversuch vehement ab. Anwalt Franz Lima wies darauf hin, dass der 27-Jährige niemals ein Mordmotiv gehabt hatte. Die Geschworenen folgten den Ausführungen des Anwaltes und entschieden: Es war kein Mordversuch.

CommentCreated with Sketch.2 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Das (bereits rechtskräftige) Urteil: Drei Jahre Haft wegen absichtlich schwerer Körperverletzung. (Lie)

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