Ein heute 38-jähriger Zürcher tötete im Dezember 2014 in seinem Elternhaus einen Freund. Unter Einfluss von Kokain und Ketamin attackierte er diesen, schlug ihm einen schweren Kerzenständer über den Kopf und rammte ihm eine Kerze in den Hals. Knapp neun Jahre später liegt nun das endgültige Urteil über den Galeristensohn vor.
Wie das Bundesgericht am Freitag publizierte, wird der 38-Jährige zu zwölf Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Zudem muss er sich vorangehend in einem stationären Rahmen einer Suchtbehandlung unterziehen.
Das Gericht verurteilt den ursprünglich aus Deutschland stammenden Mann nicht nur wegen vorsätzlicher Tötung, sondern auch wegen Vergewaltigung und mehrfacher sexueller Nötigung seiner damaligen Freundin. Diese sollen sich im Oktober 2014 in einem Londoner Hotel ereignet haben.
Mit dem Urteil bestätigt das Bundesgericht das im Mai 2022 gesprochene Urteil des Zürcher Obergerichts. Beschwerden des Beschuldigten sowie der Staatsanwaltschaft wurden abgelehnt.