Nach dem Wirbel um "Harald Hitler", der in Braunau als Adolf Hitler-Double posiert, sich mit Passanten fotografieren lässt, meldete sich jetzt ein Freund des jungen Mannes bei "Heute". Er erzählt, was hinter dem skurrilen Auftritt steckt.
Nach dem Wirbel um , meldete sich jetzt ein Freund des jungen Mannes bei "Heute". Er erzählt, was hinter dem skurrilen Auftritt steckt.
"Ich hab ihn vor einem Jahr in einem bfi-Kurs in der Steiermark kennengelernt", erzählt Simon F. (Name von der Redaktion geändert) gegenüber "Heute". Inhalt des Kurses: Wie verhält man sich bei einem Vorstellungsgespräch, wie kann man sich gut verkaufen und präsentieren...
"Wir sind auch jetzt noch öfter in Kontakt und er hat mich auch schon einmal zu einem seiner Stammtische mitgenommen", erzählt er weiter. Dort sei nur über "rechtes Zeug" geredet worden. Und: "Harald hat mir zwei Broschüren gegeben, die er selber gemacht hat", so F.
Laut dem Zeugen ist der junge Mann von Hitler besessen, lebt in der Vergangenheit, möchte auch "eigene Soldaten" haben. Zudem soll der junge Mann Schauspiel studiert haben, um seine Hitler-Rolle besser spielen zu können und damit sympathischer auf andere Menschen zu wirken.
"Nett, so lange man kein Ausländer ist"
Was er laut F. auch tut: "Harald ist recht nett, solange man kein Ausländer ist", sagt der Freund.
Ein anderer Informant behauptet ebenfalls, ein Freund von Harald Z. zu sein. Er berichtet, dass Z. einen einschlägigen Stammtisch "betrieben" habe. Zudem soll er in der Bevölkerung eine selbst produzierte einschlägige Zeitung, Fotos von sich selbst in Pose vor Hitlers Geburtshaus sowie "Versorgungsnotfallpläne im Falle eines Dritten Weltkriegs" verteilt haben.
Er glaubt, dass es sich um eine "Obsession" handelt. Z. sei aber seiner Meinung nach nicht "gefährlich", glaubt der Informant.
Die Polizei nimmt den Fall jedenfalls ernst. Eine "Kunstaktion" schließen die Behörden aus.
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