Freunde müssen Kajakfahrer (20) wiederbeleben

Die Ötztaler Ache kurz vor Ötz.
Die Ötztaler Ache kurz vor Ötz.iStock
Ein 20-Jähriger verunfallte auf der Ötztaler Ache. Seine Freunde konnten ihn reanimieren, doch vom Kajak fehlt jede Spur.

Ein 20-jähriger Deutscher fuhr Sonntagmittag gegen 12 Uhr mit zwei Freunden auf der Ötztaler Ache mit Kajaks. Bereits kurz nach dem Einstieg, noch im Gemeindegebiet von Umhausen, geriet der 20-Jährige in eine Wasserwalze.

Diese hielt ihn fest, er kam nicht mehr vom Fleck. Er entschied sich deswegen, aus dem Kajak zu steigen. Dabei wurde er talwärts vom wilden Fluss abgetrieben. Die starke Strömung drückte ihn immer wieder unter Wasser.

Bewusstlos

Mit der Zeit verlor er das Bewusstsein, seine beiden 23-jährigen Begleiter konnten den Unfall allerdings beobachten und eilten ihrem Freund sofort zu Hilfe. Sie konnten ihn an das Ufer ziehen, doch zu diesem Zeitpunkt hatte er schon aufgehört zu atmen und hatte keinen Puls mehr.

Sie begannen mit der Reanimation und alarmierten die Einsatzkräfte, welche kurz darauf eintrafen und die weitere Versorgung übernommen.  Der 20-Jährige wurde schließlich mit Verletzungen unbestimmten Grades mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik Innsbruck geflogen.

Das rot-orange Kajak sowie ein dunkelrotes Paddel wurde auf der Ötztaler Ache abgetrieben, die Sportgeräte konnten trotz einer Suche bis dato nicht gefunden werden.

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UmhausenTirolUnfall

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