Unfall in Finkenberg

Freunde müssen mitansehen, wie Frau in Tod stürzt

Eine Bergtour endete für eine Italienerin (58) tödlich. Beim Abstieg wurde die Frau von einem Felsbrocken erfasst und rund zehn Meter mitgerissen.
André Wilding
27.08.2026, 10:56
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Vier befreundete, italienische Bergsteiger (drei Frauen und ein Mann aus Südtirol) stiegen am Mittwoch gegen 14.55 Uhr über die Ostflanke der "Hohen Wand" (Croda Alta, 3.289 Meter) ab. Auf einer Seehöhe von etwa 2.900 Metern, kurz vor dem Stampflkees ging eine 58-Jährige voraus.

Von Felsbrocken erfasst

Etwa zehn Meter vor dem Erreichen des Stampflkees gerieten unter ihr plötzlich Steine und Felsen in Bewegung. Die Alpinistin wurde von einem Felsbrocken erfasst und über eine Strecke von rund zehn Metern bis zum Stampflkees mitgerissen.

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Die Begleiter stiegen unverzüglich zur Verunglückten ab, leisteten Erste Hilfe und setzten einen Notruf ab. Dieser ging bei der Landesnotrufzentrale Südtirol ein, der die Finanzwache Sterzing und die Bergrettung verständigte.

An Unfallstelle verstorben

Die alarmierten Einsatzkräfte der Bergrettung Südtirol wurden mit dem Notarzthubschrauber zur Unfallstelle gebracht und übernahmen die weitere Versorgung der Verunglückten. Für die 58-Jährige kam jedoch jede Hilfe zu spät. Die Frau erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.

Nachdem festgestellt worden war, dass sich die Unfallstelle auf österreichischem Staatsgebiet befindet, wurde die Leitstelle Tirol informiert und die weiteren Ermittlungen sowie die Bergung der Verstorbenen von den österreichischen Behörden übernommen.

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