Die Region um die Millionenstadt Chongqing im Südwesten Chinas war in den vergangenen Tagen und Wochen mehrfach von schweren Unwettern heimgesucht worden, die Deiche brechen ließen und ganze Ortschaften unter Wasser gesetzt haben (siehe Diashow oben).
Wie die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf einen Bericht der staatlichen "Volkszeitung" meldet, soll sich genau dort nun ein schreckliches Unglück ereignet haben. Demnach hatten am Sonntag mehrere Kinder an einem Fluss am Rande der Großstadt gespielt. Plötzlich stürzte eines der Kinder, die allesamt im Volkschulalter gewesen sein sollen, ins Wasser.
Sieben weitere Kinder versuchten noch, ihrem Freund in Not zu helfen, verschwanden aber ebenfalls in den Fluten. Eine Suchaktion, welche die ganze Nacht hindurch angedauert hatte, brachte später traurige Gewissheit. Die Leichen aller acht Kinder wurden im Wasser entdeckt, sie waren ertrunken.
Einer Schätzung des Gesundheitsministeriums zufolge kommen in China jedes Jahr rund 50.000 Menschen auf diese Weise ums Leben. Besonders in ländlichen Regionen würden nur rund zehn Prozent der Kinder schwimmen lernen.