Freundin erschlagen: Lebenslang für Axtmörder!

Bild: Archiv

Lebenslange Haft wegen Mordes: So lautete am Dienstag am Landesgericht St. Pölten das Urteil gegen einen 26-Jährigen, der im Herbst 2012 seine Freundin im Streit mit einer Axt erschlagen haben soll. Nach der Tat im Elternhaus der 21-Jährigen in Sieghartskirchen (Bezirk Tulln) reinigte er das Zimmer und transportierte die Leiche im Pkw nach Wien. Er wurde wenige Tage nach dem Verbrechen ausgeforscht, nachdem die Angehörigen die Polizei eingeschaltet hatten, weil sie die Studentin nicht erreicht hatten.

haben soll. Nach der Tat im Elternhaus der 21-Jährigen in Sieghartskirchen (Bezirk Tulln) reinigte er das Zimmer und transportierte die Leiche im Pkw nach Wien. Er wurde wenige Tage nach dem Verbrechen ausgeforscht, nachdem die Angehörigen die Polizei eingeschaltet hatten, weil sie die Studentin nicht erreicht hatten.

Der Angeklagte hatte sich im Prozess geständig gezeigt. Der erste Verhandlungstermin im April war geplatzt, weil er nach einem zuvor in der U-Haft verübten Selbstmordversuch ins Spital gebracht werden musste.

Der Richterspruch ist nicht rechtskräftig. Das Urteil gegen den arbeitslosen 26-Jährigen - lebenslange Freiheitsstrafe - ist nicht rechtskräftig. Verteidiger Alexander Heihs nahm für seinen Mandanten Bedenkzeit. Staatsanwalt Karl Wurzer gab keine Erklärung ab.

Das besonders "kaltblütige und verwerfliche Verhalten nach der Tat sowie die Brutalität während der Tat" hätten sich erschwerend auf die Strafbemessung ausgewirkt. "Sie sind mit der Leiche noch einmal zum Tatort zurückgefahren und haben nach der Tat Geld vom Bankkonto des Opfers behoben", hob Richter Markus Grünberger in der Urteilsbegründung hervor.

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