Bei "Sing meinen Song" stand am Dienstagabend das musikalische Schaffen von Alina Süggeler (40) und ihrer Band Frida Gold im Mittelpunkt. Dabei sprach die Sängerin auch über einen schlimmen Karriere-Moment.
Für den Song "Langsam" hatte sich Süggeler damals für ein besonderes Konzept entschieden: In einem Video zeigte sie sich weitgehend nackt. Das sollte Vertrauen symbolisieren.
Wie "bild.de" berichtet, erklärte die Musikerin: "Wir haben uns dann im Kreis von vertrauten Menschen dazu entschlossen, ein Video zu drehen, in dem ich weitgehend nackt zu sehen bin. Einfach, um zu symbolisieren: Wir können uns nackt machen und sind da auch sicher."
Doch für die hüllenlosen Szenen wurde Frida Gold damals böse angefeindet. Alina erinnerte sich unter Tränen: "Wir wurden total angegangen. Es wurde ins Lächerliche gezogen und total anders ausgelegt." Der Song sei für sie deshalb nicht mehr das, was er im Ursprung einmal war.
Dabei hatte der Song einen sehr persönlichen Hintergrund. Süggeler hatte "Langsam" für ihren jüngeren Bruder geschrieben: "Er ist das mittlere Kind, hat immer viel zurückgesteckt. Und ich habe mir gedacht: Komm, du bist jetzt auch mal dran. Fühl alle Gefühle!"
Johannes Oerdings Interpretation des Songs berührte die Sängerin tief. Mit Tränen in den Augen sagte sie: "Du hast mir gezeigt, wie wichtig der Song eigentlich für mich ist."