Wiener (19) spricht wegen Feuer-Tragödie nicht mehr

Maximilian Fuchslueger (19) ist Klima-Aktivist und ist aus Protest für 48 Stunden still. Quelle: Fridays for Future
Maximilian Fuchslueger (19) ist Klima-Aktivist und ist aus Protest für 48 Stunden still. Quelle: Fridays for Future
Um auf die verheerenden Waldbrände in Australien aufmerksam zu machen, schweigt Maximilian Fuchslueger 48 Stunden vor der Pestsäule im ersten Bezirk.
Maximilian Fuchslueger, 19-jähriger Aktivist bei "Fridays for Future Wien", schweigt seit heute Montag, 6. Jänner 12 Uhr, für 48 Stunden bei der Pestsäule am Wiener Graben in der Inneren Stadt, um auf die katastrophale Lage in Australien aufmerksam zu machen. Desweiteren kritisiert der Klimaschützer das gleichzeitige Schweigen und die Untätigkeit der Politik.



Als Beispiel nennt Fuchslueger das "erneute Hinauszögern und potentielle Verschleppen der öko-sozialen Steuerreform" der türkis-grünen Regierung in Österreich. "Um gegen diese zwei Jahre politischen Schweigens und endlos wiederholter Lippenbekenntnisse zu protestieren, will ich durch mein Schweigen mehr fordern als nur leere Worte."

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"Antworten liegen außerhalb der Komfortzone"



In einer Aussendung erklärt der Aktivist, dass er den Drang zu dieser Protestaktion spürte. Er demonstriere seit über einem Jahr im Zuge der "Fridays for Future"-Demonstrationen. Er wolle "etwas Neues probieren" und seine Sprachlosigkeit zu den aktuellen Ereignissen auf diese Art und Weise zum Ausdruck bringen.

Er wisse, dass es nicht "attraktiv" sei 48 Stunden lang zu schweigen und in der Kälte auszuharren, doch die Antworten auf die drängenden Fragen der Klimakrise lägen außerhalb der Komfortzone, wie der Teenager in der Aussendung unterstreicht. Adressat des stillen Protests ist die neue Bundesregierung.

Die Aktion läuft bis Mittwoch, 8. Jänner 2020, 12 Uhr.



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