Niederösterreich

Friseur erklärt, wie er seinen zweiten Lockdown sieht

Der zeite harte Lockdown ist nun in Kraft. Auch Friseure - wie Patrick Busch aus Zistersdorf - mussten zusperren. Er hofft auf das Weihnachtsgeschäft.
Erich Wessely
16.11.2020, 18:27

Der zweite harte Voll-Lockdown ist in Kraft. Bis auf Ausnahmen musste der Handel zusperren, ebenso wie Friseure und andere Dienstleistungen mit Körpernähe. Die Maßnahmen gelten vorerst bis 7. Dezember. Betroffen ist auch Friseurmeister Patrick Busch aus Zistersdorf (Bezirk Gänserndorf).

Hoffnung auf versprochene Hilfen

„Es ist finanziell, und psychisch eine Belastung. Die Hoffnung ist, dass wir das Weihnachtsgeschäft mitnehmen können und die versprochenen Hilfen ausgezahlt werden“, so Busch. Er selbst habe zum Glück „sehr viele treue Stammkunden und ein super Team“, das er nach dem Lockdown behalten wolle. Zumindest seinen Humor hat er in der schwierigen Zeit nicht verloren: "Unser Vorteil ist, dass unser Material zum Glück nachwächst."

Montag noch anstrengender Arbeitstag

Körpernahe Dienstleistungen (Friseure, Masseure, etc.) werden - wie bereits der Gastro- und Hotelsektor - für die Zeit der Schließung 80 Prozent des Umsatzes vom November 2019 ersetzt bekommen, hatte die Bundesregierung angekündigt. Betroffene hoffen auf eine rasche Abwicklung.

Der Montag war noch ein anstrengender Arbeitstag für die Friseure, wie auch ein "Heute"-Lokalaugenschein bei zwei Friseuren in Wien zeigte - mehr dazu hier.

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