Friseure: Dreifacher Lohn am 8. Dezember

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Dieses Jahr gibt es am 8. Dezember für die Bundesländer Wien, Vorarlberg und Salzburg eine Sonderregelung für das Offenhalten von Friseurbetrieben am 8. Dezember. Die Sonderregelung sieht eine spezielle Vergütung vor. Darauf haben sich die Kollektivvertragspartner, die Gewerkschaft vida und die jeweilige Friseur-Landesinnung geeinigt.

Für die Arbeit am 8. Dezember gibt es neben der normalen Vergütung einen 100-prozentigen Zuschlag für Feiertagsarbeit. Zusätzlich erhalten die Beschäftigten für ihre Arbeitsleitung am 8. Dezember einen weiteren 100-prozentigen Zuschlag. Pro Arbeitsstunde ist somit der dreifache Lohn zu bezahlen. Für Überstunden werden weitere 100 Prozent fällig. Die Regelung gilt lediglich für den 8. Dezember 2014.
Freiwilligkeit ist Voraussetzung

Die Arbeitnehmer dürfen nicht dazu gezwungen werden, am 8. Dezember zu arbeiten. In der Sonderregelung ist festgelegt, dass die Arbeit an diesem Feiertag nur auf freiwilliger Basis zulässig ist. Betriebe in Wien und Vorarlberg mussten Beschäftigte vier Wochen, in Salzburg zwei Wochen im Vorhinein darüber informieren. Diese konnten bis eine Woche nach Bekanntgabe entscheiden, ob sie arbeiten wollen oder nicht.
Verstöße können gemeldet werden

Friseur-Lehrlinge sind von der Sonderregelung für Wien, Vorarlberg und Salzburg ausgenommen. Sie haben an diesem Tag in ganz Österreich frei. In den Bundesländern Burgenland, Steiermark, Tirol, Kärnten, Oberösterreich und Niederösterreich gibt es keine Sonderregelung, hier ist der Einsatz der Arbeitnehmer in Friseursalons am 8. Dezember nicht erlaubt.

Sollten sich Betriebe nicht an die Bestimmungen halten, können Verstöße bei der Gewerkschaft vida gemeldet werden.

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