Friseurtests werden jetzt auf die Minute abgerechnet

Corona-Teststraße in der Wiener Stadthalle. Im Bild: Ein Helfer mit speziellem Schutzanzug nimmt einen Abstrich
Corona-Teststraße in der Wiener Stadthalle. Im Bild: Ein Helfer mit speziellem Schutzanzug nimmt einen AbstrichTobias Steinmaurer / picturedesk.com
Die Eintrittstests für Friseure & Co. haben nur eine begrenzte Gültigkeit – und diese wird nun auf die Minute genau abgerechnet. Countdown inklusive.

Seit 1. März sind alle Testbefunde von gesundheitsbehördlichen Tests auf SARS-CoV-2 in Wien mit einem personalisierten QR-Code ausgestattet. Diese sollen die Kontrolle der der jeweiligen Testbefunde, die verpflichtend für körpernahe Dienstleistungen, Berufsgruppentests oder für Besuche in Alten- und Pflegewohnhäusern nötig sind, erleichtern.

Die Ergebnisse werden durch drei Farben kategorisiert: Grün heißt, das Ergebnis ist negativ und noch als Eintrittstest gültig. Gelb bedeutet, der Testbefund ist nicht älter als eine Woche aber nur noch als Berufsgruppentest valide. Wer Rot am Display sieht, hat Pech. Der Befund ist dann veraltet und nirgends mehr gültig.

Mit den Zeitvorgaben und der Gültigkeitsdauer ist nicht zu spaßen. 48 Stunden Gültigkeit bedeuten dank der digitalen Umsetzung auch tatsächlich 48 Stunden. Abgerechnet wird auf die Minute genau. Ein Countdown informiert, wie lange der das Testergebnis noch als Passierschein für Friseurbesuche etc. verwendbar ist. 

Es gilt also genau hinzusehen: War der Test wie in unserem Beispiel um 9.29 Uhr und man hat zwei Tage später, um 9.30 Uhr, einen Friseurtermin darf einen der Barbier nicht mehr bedienen. Bei einer Kontrolle durch die Gesundheitsbehörden drohen dem Unternehmer empfindliche Strafen. 

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