Bei der Wien-Wahl sind mit 200.000 Wahlkarten so viele wie noch nie ausgestellt worden. Doch am Ende wurden 3.000 Stück (nicht 40.000, wie zunächst berichtet) nicht abgeholt. Grund waren die verkürzten Abgabefristen, wodurch einige Wahlkarten nicht rechtzeitig zugestellt werden konnten. Die Zustellzeit sei zu knapp kalkuliert worden, findet die Post.
Bei der so viele wie noch nie ausgestellt worden. Doch am Ende wurden 3.000 Stück (nicht 40.000, wie zunächst berichtet) nicht abgeholt. Grund waren die verkürzten Abgabefristen, wodurch einige Wahlkarten nicht rechtzeitig zugestellt werden konnten. Die Zustellzeit sei zu knapp kalkuliert worden, findet die Post.
Bei der letzten Wien-Wahl im Jahr 2010 war es noch ausreichend, wenn die Briefwahlstimmen acht Tage nach der Wahl bei der Bezirkswahlbehörde eingetroffen waren. Doch die Fristen wurden verkürzt, damit kein Wähler sich vom bereits bekannten, vorläufigen Wahlergebnis beeinflussen lässt.
Schriftliche Anträge waren diesmal bis 7. Oktober, persönliche und Online-Anträge bis 9. Oktober möglich. Bei Anträgen nach dem 6. Oktober konnte die rechtzeitige postalische Zustellung nicht mehr garantiert werden. Denn die Wahlkarte musste spätestens am Wahltag (11. Oktober) um 17 Uhr in der Bezirkswahlbehörde eingetroffen sein.
Telefone liefen heiß
Wie "orf.at" berichtet, verabsäumten einige Wähler die Abholfrist bei der Post. Am Samstag und Sonntag wurden die Betroffenen dann telefonisch oder per E-Mail kontaktiert. Sie konnten sich die Wahlkarte noch abholen oder sie wurde per Bote zugestellt.
Die Post sieht das Problem bei den Fristen, die Wahlbehörde habe die Zustellzeit knapp kalkuliert. "Wenn mehr Zeit für den Posttransport ist, kann das sicherlich nicht schaden", sagte Pressesprecher Michael Homola. Logistisch könne man nichts verbessern.