Heftige Gewitter erwartet

Front erreicht Österreich in der Nacht – es wird wild

"Xenia" jagt eine Kaltfront über Österreich. Lokal entladen sich kräftige Gewitter. Es besteht Gefahr von Starkregen, Hagel, Sturmböen. Die Details.
Newsdesk Heute
08.09.2026, 19:22
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Am Mittwoch greift die Kaltfront des Tiefs "Xenia" mit Kern über den Baltikum greift in der Früh auf den Westen des Landes über. An dieser bildet sich zudem im Golf von Genau sowie in Richtung Balearen kleine Tiefs. Das erste zieht am Mittwochabend über den Osten nach Polen. "Damit einhergehend zieht die Kaltfront über das Land ostwärts hinweg", prognostiziert UWZ-Meteorologe Martin Templin.

Dahinter setzt sich am Donnerstag das Hoch "Vukadin" nördlich der Alpen durch, während im Süden das nächste Mittelmeertief seinen Einfluss aufrechterhält. Diese zieht am Freitag in Richtung Balkan, während sich das Hoch in Richtung Belarus verlagert.

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Derweil zieht über Deutschland schon die nächste atlantische Front auf, die sich am Wochenende bemerkbar machen wird.

Die UBIMET-Prognose im Detail

In der Nacht auf Mittwoch kommen in Vorarlberg, im Außerfern und vereinzelt in Osttirol erste Schauer und Gewitter auf, die sich in der zweiten Nachthälfte entlang der Nordalpen ostwärts sowie in Richtung Inn- und Mühlviertel ausbreiten. Im Osten und Südosten ist es hingegen klar und recht mild für die Jahreszeit.

Am Mittwoch regnet es von Vorarlberg bis ins Inn- und Waldviertel von der Früh weg immer wieder schauerartig, teils auch gewittrig durchsetzt. Im Laufe des Vormittags breiten sich Schauer und Gewitter allmählich auf Nordtirol und die Salzburger Gebirgsgaue aus. Ab Mittag gehen auch im anfangs noch sonnigen Osten und Süden Schauer bzw. lokal kräftige Gewitter nieder. "Dabei besteht die Gefahr von Starkregen, Hagel und Sturmböen", so Templin.

Im Westen fällt derweil zeitweise kräftiger und ergiebiger Regen, der sich allmählich auf den Norden des Landes ausweitet. Am späten Abend lässt dieser in Vorarlberg schließlich wieder nach. Anfangs weht im Donauraum mäßiger Westwind, im Laufe des Vormittags lässt dieser nach und dreht im Osten auf südliche Richtungen.

Am Abend frischt dann im Donauraum mit und teils im Vorfeld der Gewitter lebhafter bis kräftiger und in Böen stürmischer West- bis Nordwestwind auf. Dieser greift in der Folge in den Tälern durch und erreicht in der Nacht den äußersten Südosten des Landes. Die Höchstwerte liegen von West nach Ost bei 15 bis 32 Grad.

Der Donnerstag verläuft oft trüb und von Kärnten über das zentrale und östliche Bergland weiterhin häufig nass. Im Westen und Norden trocknet es hingegen ab und vor allem vom Bodensee bis ins Weinviertel zeigt sich zeitweise die Sonne. Im Osten weht anfangs lebhafter West- bis Nordwestwind, der aber im Tagesverlauf nachlässt. Die Temperaturen kommen nicht mehr über 14 bis 23 Grad hinaus.

Am Freitag stellt sich im Westen ein Mix aus vielen Wolken und etwas Sonne ein, meist bleibt es dort aber trocken. Im Süden und Osten sowie im zentralen Bergland regnet es hingegen zeitweise mit leichter bis mäßiger Intensität. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordwest. Die Höchstwerte liegen zwischen 15 und 22 Grad.

{title && {title} } red, {title && {title} } 08.09.2026, 19:22