Früher Van Gogh zum Tiefstpreis versteigert

Günstiger sind echte Van Goghs eher selten.
Günstiger sind echte Van Goghs eher selten.Bild: picturedesk.com
Normalerweise bleibt die Versteigerung von Werken von Vincent Van Gogh (1853–1890) nie lange geheim. Ein Kunsthändler versuchte aber nun jedes Aufsehen zu vermeiden.
Der Kunsthändler Johan Kiggen aus der Nähe von Gent (Belgien) versuchte jedes Aufsehen tunlichst zu vermeiden. Kiggen wollte, dass zwei Frühwerke Van Goghs von 1883, ein Blumen-Aquarell und die Kohle-Radierung einer Vase, möglichst an lokale Sammler gehen, damit die Werke weiter in Belgien bleiben.

Schnäppchenpreise?



Die Rufpreise lagen bei 150.000 Euro für die Vase und bei 200.000 Euro für die Blumen. Zur Auktion wurden nur Bieter zugelassen, die persönlich anwesend waren. Üblich sind auch Ersteigerungen via Telefon und online.

Die Blumen brachten nun 220.000 Euro ein, die Vase "nur" 140.000 Euro. Schnäppchen, wenn man bedenkt, dass Van Gogh über ein Dutzend Werke erschaffen hat, die um jeweils mehr als 30 Mio. Euro versteigert wurden. Beide Bilder sind am Ende übrigens in Belgien geblieben.

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