Frustrierter Autostopper legt riesigen Waldbrand

Ein Waldbrand in der Irkutsk-Region. (Archivbild, 2019)
Ein Waldbrand in der Irkutsk-Region. (Archivbild, 2019)Kirill Shipitsin / Tass / picturedesk.com
Sein Daumen war oben, doch niemand wollte den 18-Jährigen im Wagen mitnehmen. Aus lauter Frust darüber wurde der Autostopper zum Feuerteufel.

"Ich bin ausgeflippt und habe angefangen, den Wald anzuzünden", soll der junge Russe später bei seiner Einvernahme sein Handeln erklärt haben. Das berichtet der ORF unter Berufung auf die russische Ermittlungsbehörde.

Der bizarre Grund des 18-Jährigen: Er habe nahe Irkutsk von einem Dorf zum nächsten pendeln wollen und als Autostopper nach einer Mitfahrgelegenheit gesucht. Doch die motorisierten Mitbürger schenkten ihm offenbar keine Beachtung und rauschten, ohne zu stoppen, einfach vorbei.

Mehrere Hektar Wald abgefackelt

Völlig verärgert griff er zum Feuerzeug. Die Feuerwehren der Gegend waren mehrere Stunden mit den Löscharbeiten beschäftigt, nachdem die gelegten Brände auf eine Fläche von mehreren Hektar – rund 20 Fußballfelder groß – übergegriffen hatten. 

Dass der Bursche überhaupt geschnappt wurde, ist offenbar reiner Zufall gewesen. Polizisten hatten ihn in der Nähe eines brennenden Gestrüpps herumlaufen und sich "verdächtig verhalten" sehen und die richtigen Schlüsse gezogen.

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