Fu Baos letztes Familien-Foto mit der Mama

Am 6. November verliert der Tiergarten Schönbrunn seinen größten Star. Fu Bao fliegt nach China. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen, damit er die Reise möglichst gut übersteht.

 

Fu Bao ist inzwischen knapp über zwei Jahre alt. Seinen Geburtstag feierte er am 14. August. Da er auch schon stolze zwei Kilo auf die Waage bekommt, wird es Zeit, dass er von daheim auszieht. "Auch im Freiland verlassen Pandas in diesem Alter ihre Mütter oder werden sogar von ihnen vertrieben und müssen sich ein eigenes Revier suchen", weiß Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Fu Baos "Hood" liegt in China und dort geht es stilvoll mit der Austrian Airlines via Amsterdam. Für die Reise bekommt Fu Bao seine eigene Entourage. Fu Bao wird von Tierarzt Thomas Voracek, der Zoologin Eveline Dungl und von Renate Haider, einer seiner Pflegerinnen, begleitet.

Rüttel-Training als Reisevorbereitung

Schon jetzt haben die Pfleger die Transportkiste in Fu Baos Anlage gestellt. Damit wird vorab trainiert. "Wir geben ihm regelmäßig Bambus in die Kiste, damit er sich darin wohlfühlt," erklärt Zoologin Eveline Dungl. Die Pfleger machen die Kiste immer wieder zu und heben sie an, damit Fu Bao weiß, was auf ihn zukommen wird. Pflegerin Renate Haider wird zwei Wochen in China bleiben, um ihm die Eingewöhnung zu erleichtern.

Fu Bao íst schon der dritte Wiener Panda, der nach China gebracht wird. . Inzwischen leben die beiden ebenfalls in China. 

Im Freiland gibt es laut einer aktuellen Zählung des chinesischen Forstamtes nur noch 1864 Große Pandas.

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