Österreich

Fuchs friert nach Sturz in Weißensee in Eisdecke fest

Heute Redaktion
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Dieser Anblick bricht jedem Tierfreund das Herz: Eisläufer haben im Eis des Weißensees einen Fuchs entdeckt, der wohl auf tragische Weise ums Leben kam.

Der Weißensee in Kärnten ist ein Tourismusmagnet für die ganze Region. Jedes Jahr reisen Tausende Eislauf-Begeisterte hierher, um über die spiegelglatte Oberfläche zu gleiten. Doch wer aktuell über den See schlittert, wird Zeuge eines schrecklichen Dramas, welches das Herz jedes Tierfreunds bluten lässt.

Vor einigen Tagen wurde am Nordufer des Sees ein Fuchs entdeckt, der knapp unter der dunklen Eisdecke eingefroren wurde. Nur der Schweif des Tieres ist noch an der Oberfläche, wie in einem Video zu sehen ist, das derzeit auf Facebook kursiert. Neben dem toten Tier sind diverse Furchen von Schlittschuhen im Eis auszunehmen, auch sein Schweif weist einen Schnitt auf.

"Ich habe am Mittwoch davon erfahren und bin heute hingefahren", erzählte der Macher des Videos Norbert Schittenkopf gegenüber der "Kleinen Zeitung".

Eislauf-Saison startete erst zu Neujahr

Wann und wie genau sich das Unglück ereignete und Reinecke Fuchs ums Leben kam, ist nicht bekannt. Das Eis jedenfalls ist noch nicht lange da, wie aus den Schilderungen von Eismeister Norbert Jank zum verspäteten Saisonstart hervorgeht.

"Man merkt, das Klima hat sich geändert. Das Eis wird nicht mehr so dick, wie es vor 30 Jahren der Fall war. Bis Weihnachten war es ganz schlecht, es herrschten Plusgrade, dann ist Gott sei Dank die Kälte gekommen", so Jank gegenüber dem ORF.