Fünfköpfige Familie stirbt bei Sturz in eisigen Fluss

Brechendes Eis auf dem Fluss Irtysch in der russischen Region Omst. (Symbolbild)
Brechendes Eis auf dem Fluss Irtysch in der russischen Region Omst. (Symbolbild)Getty Images/iStockphoto
Bei der Tragödie in Sibirien sind fünf Menschen, darunter drei Kinder, ums Leben gekommen. Hätte das Unglück verhindert werden können?

Wir Europäer assoziieren das russische Sibirien meist mit tiefstem Winter mit frostigen Minusgraden, tatsächlich hatte in den letzten Tagen leichtes Tauwetter in der Pazifikregion Primorje eingesetzt. Das könnte jetzt einer fünfköpfigen Familie zum Verhängnis geworden sein.

Die zwei Erwachsenen und drei Kinder hatten mit einem Auto den zugefrorenen Fluss Rasdolnaja im Bereich des Dorfes Tawritschanka nahe der Großstadt Wladiwostok queren wollen. Doch plötzlich gab das Eis nach, der Wagen stürzte mitsamt seinen Insassen in die bitterkalten Fluten und versank. Niemand überlebte.

Taucher bergen Leichen

Obwohl es offenbar Augenzeugen gab, konnten weder die Erwachsenen noch die Kinder gerettet werden. Taucher sollen am Dienstag zunächst die Leiche einer Frau sowie eines jungen Burschen geborgen haben. Derweil verbreitet sich ein Video, das den versinkenden Wagen zeigen soll, wie ein Lauffeuer über russische Social-Media-Seiten.

Wie die russische Zeitung "Komsomolskaja Prawda" nun berichtet, will die Staatsanwaltschaft nun prüfen, ob die lokalen Behörden ausreichend Vorkehrungen getroffen hatten, um solche Fahrten auf dem Eis zu unterbinden. 

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