Für 30 Wiener wurde Traum des Öffi-Selbstfahrens wahr

Nach einem Gewinnspiel durften 30 Glückliche im Cockpit von U-Bahn, Bim und Bus Platz nehmen. "Heute" hat sie bei den ersten Fahrversuchen begleitet.

Mitte März starteten die Wiener Linien ein "Jahreskarten-Treue-Gewinnspiel". Als Hauptgewinn winkte die Möglichkeit, einmal selbst mit den Öffis fahren zu dürfen. Rund 54.400 Jahreskarten-Besitzer nahmen teil, am Ende wurden 30 Gewinner ausgelost. Diese durften sich nun selbst ins Cockpit setzen.

Jeder Gewinner durfte 20 Minuten mit Bim, Bus und U-Bahn fahren. Die U6 tat es Alexandra Z. (35) am meisten an: "Das ist eine coole Chance, die bekomme ich nicht nochmals in meinem Leben", strahlte sie. Vorsichtig und unter Anleitung des erfahrenen Wiener Linien-Instruktors Mario Fürst (40) setzte sie als "U-Bahnfahrerin" die U6 in Bewegung. Anfangs ging es noch ein wenig ruckartig vorwärts, die Notbremsung hatte Alexandra aber schon gut drauf.

"Bim-Fahrer" Sascha Z. (35) bekam gleich zu Beginn von Instruktor Christian Aigner (47) eine Herausforderung: "Schauen wir mal, dass wir die U-Bahn da überholen". Sascha tat sein Bestes, fragte gleich, wie schnell die Bim maximal fährt. "Bei 60 km/h riegelt sie ab", erklärt der Instruktor. Einen neuen Höchstgeschwindigkeitsrekord gab es beim Sondertag der Wiener Linien also nicht.

Mit sichtlicher Freude nahm Stefan M. (27) hinter dem Steuer eines Linienbusses Platz. "Ich habe noch nie sowas etwa Großes auf Rädern bewegt", ist er begeistert. Sein Fazit nach den ersten Runden: "Das ist überraschend einfach".

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