Das Titelrennen in der 2. Liga spitzt sich zu. Vor den letzten beiden Runden liegt Austria Lustenau auf Platz eins, hat zwei Punkte Vorsprung auf den FAC. Allerdings könnte Wacker Innsbruck das Rennen um den Sprung in die Bundesliga beeinflussen.
Fix ist jedenfalls: die Tiroler erhalten für die kommende Saison keine Spielgenehmigung, müssen den Platz der eigenen Amateure in der Regionalliga einnehmen. Die Insolvenz droht. Sollte der Tiroler Traditionsverein noch vor dem Ende der Zweitliga-Meisterschaft pleite gehen, würde Wacker aus der Tabelle herausgerechnet werden. Alle Duelle gegen die Innsbrucker wären also wertlos.
Und das würde den Titelkampf entscheidend beeinflussen. Denn der FAC holte aus zwei Spielen bloß einen Zähler gegen Wacker, während Lustenau einen Sieg einfuhr, drei Punkte holte. Die Floridsdorfer würden im Fall einer Innsbrucker Pleite an der Austria vorbeiziehen, entschied der FAC doch das direkte Duell für sich.
Um dieses Szenario zu verhindern, werden die Lustenauer nun selbst aktiv – nicht nur aus Hilfsbereitschaft. Einem Bericht der "Tiroler Tageszeitung" zufolge wollen dem Klub nahestehende Personen die Kosten der Wacker-Busfahrt zum Auswärtsspiel gegen spusu St. Pölten übernehmen. So will die grüne Austria den Tirolern helfen, die verbleibenden beiden Spiele der Saison zu bestreiten.