Für diese Autobauer: Formel-1-Regelwerk geändert

Die FIA beschließt den künftigen Formel-1-Motor.
Die FIA beschließt den künftigen Formel-1-Motor.Imago Images
Der Motorsport-Weltverband FIA hat am Donnerstag die Weichen für die Zukunft gestellt. Und damit die Türe für zwei Autobauer weit aufgemacht. 

Die FIA beschloss die Eckpunkte des ab 2026 gültigen Motoren-Reglements in der Formel 1. Der aktuelle 1,6-Liter-V6-Hybridmotor soll bleiben, allerdings wird die elektrische Leistung von 120 auf 350 Kilowatt, also 475 PS, hochgefahren. Entscheidend war allerdings, dass die nächste Generation von Formel-1-Aggregaten ausschließlich mit Biosprit oder eFuels betrieben wird. 

Damit erfüllte der Motorsport-Weltverband die Bedingungen, die der VW-Konzern für einen möglichen Einstieg in die Motorsport-"Königsklasse" aufgestellt hatte. Schon in den letzten Wochen war spekuliert worden, dass die beiden VW-Töchter Audi und Porsche in die Motorsport-"Königsklasse" einsteigen könnten. Dies wurde nun wahrscheinlicher. 

Porsche als Red-Bull-Partner?

"Für Audi war das die Voraussetzung, dass wir ernsthaft darüber nachdenken", meinte ein Konzernmitarbeiter gegenüber "Reuters". Budgetmittel für den Einstieg in die Formel 1 könnte der VW-Konzern bereits im Februar freigeben, oder erst bei der Präsentation des Jahresabschlusses 2021 im März. Man rechne mit rund einer Milliarde Euro an Vorleistungen, die beide Autobauer erbringen müssten. 

Schon länger wird Audi mit McLaren in Verbindung gebracht. Der deutsche Autobauer wolle darüber hinaus auch mit dem Hersteller von Luxus-Sportwagen zusammenarbeiten. Sollte dieser Deal platzen, wäre Williams ein denkbarer Partner. Porsche gilt als möglicher Motorenlieferant von Red Bull. Nach dem Ausstieg von Honda baut der Rennstall von Weltmeister Max Verstappen bis zum neuen Motoren-Reglement seine Triebwerke selbst. 

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