Für dieses Jahrhundert-Ereignis brauchst du Sitzfleisch

Opulenter als diese Oper kann man Wagner kaum mehr inszenieren.
Opulenter als diese Oper kann man Wagner kaum mehr inszenieren.Wiener Staatsoper / Michael Pöhn
Die Neuinszenierung von "Die Meistersinger von Nürnberg" mit insgesamt über fünf Stunden ist ab Samstag in der Wiener Staatsoper zu sehen. 

Viereinhalb Stunden Oper plus zwei Pausen zu insgesamt 45 Minuten: Das macht die Neuinszenierung von Richard Wagners "Die Meistersinger von Nürnberg" – die erste seit knapp 50 Jahren an der Wiener Staatsoper – zu einem eigenen halbtägigen Kulturevent. Der Aufwand dürfte sich lohnen. Geht es nach der Generalprobe am Donnerstag, dann wird die Premiere am Sonntag zum Triumph für Regisseur Keith Warner, Dirigent Philippe Jordan, aber auch für Bogdan Roščić.

Die Scharmützel zwischen Operndirektor und Musikdirektor treten in den Hintergrund. Wer für die Premiere am Sonntag (17 Uhr) keine der Restkarten mehr bekommt, kann die "Meistersinger" am 11. Dezember auch entweder live um 17 Uhr auf Ö1 hören, oder zeitversetzt um 20.15 Uhr auf ORF III erleben. So oder so ein Erlebnis.

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