Nach dem Europa-League-Play-off endet die coronabedingt verlängerte Bundesliga-Saison am 15. Juli. Zuschauer werden in den fünf verbleibenden Runden und den drei darauf folgenden Play-off-Partien nicht ins Stadion dürfen. Das sieht das Präventionskonzept der Bundesliga so vor.
Doch schon mit Beginn der nächsten Spielzeit sollen wieder Fans in die Arenen dürfen. Dafür plant die Bundesliga auch Spiele im kalten Jänner, wie Liga-Vorstand Christian Ebenbauer der APAverriet. "Wir nehmen es auf uns, in der schlechtesten Jahreszeit zu spielen, wenn wir dann vor Fans spielen können. Es wird sicher außergewöhnliche Lösungen geben müssen", so der 44-Jährige.
Sollte es Grünes Licht für Fans im Stadion von Seiten der Politik geben, könnte die neue Saison noch im August starten. Wahrscheinlicher sei jedoch ein Auftakt am 11. September. Dann würde auch im Jänner gespielt werden, müssen doch neben Cup-Partien und Europacup-Wochen die Länderspielpausen eingehalten werden. Außerdem muss die Liga wegen der auf 2021 verschobenen EM im Mai beendet sein.
Ebenbauer hofft nach einem ersten Treffen mit dem Gesundheitsministerium am Donnerstag jedenfalls auf eine schnelle Entscheidung. In der kommenden Woche steigt eine zweite Gesprächsrunde. "Ich gehe davon aus, dass dann Klarheit herrscht. In dieser Sache zählt jeder Tag."