Die Formkurve zeigte zuletzt nach oben. Aber reicht das, um sein Cockpit bei Haas zu retten?
Mick Schumachers Platz beim Formel-1-Rennstall wackelt. Vier Rennen vor der Sommerpause stellte ihm Teamchef Günther Steiner öffentlich ein Ultimatum. Liefern, oder er sei geliefert, so interpretierten Experten die strengen Worte des Bosses.
Es folgten die Plätze acht in Silverstone, sechs in Spielberg – die ersten WM-Punkte für Schumacher, der mit harten Duellen gegen Max Verstappen und Lewis Hamilton für Aufsehen sorgte.
Dennoch könnte es nun eng werden. Noch übler für Schumacher: Sollte sich Haas für den Abschied entscheiden oder die Trennung nach Saisonende, könnte er im Transfer-Karussell überbleiben. Das Cockpit von Sebastian Vettel wurde schon kurz nach dessen Rücktritts-Ankündigung an Fernando Alonso vergeben. Die Teams machen Nägel mit Köpfen.
Schumacher hat nach zahlreichen Unfällen zu Saisonbeginn und verlorenen Qualifying-Duellen gegen Kollege Kevin Magnussen bei Steiner nicht mehr viel Kredit. Im Vorjahr hatte ihn Crash-Pilot Nikita Mazepin kaum gefordert. Jetzt steigt der Druck neben Magnussen beträchtlich.