Deutschlands Serienmeister bastelt an allen Ecken und Enden, um den Kader schlagkräftig zu verstärken. Ein hochkarätiger Stürmer wird gesucht, genauso wie ein Sechser. Korea-Kicker Kim Min-Jae von Italiens Meister Napoli ist als neuer Abwehrchef eingeplant, Raphael Guerreiro kommt vom Liga-Konkurrenten Borussia Dortmund. Und auf der Rechtsverteidiger-Position soll nun Kyle Walker kommen.
Der englische Teamspieler hat gerade mit Manchester City das Triple gewonnen. Und soll die Bayern-Probleme auf der rechten Abwehrseite lösen. Der 33-Jährige steht seit 2017 bei den Citizens unter Vertrag, das Arbeitspapier läuft noch bis 2024. Walker wäre also für eine geringe Ablöse zu haben. Laut "Sport Bild" sollen die Münchner mit dem Management des englischen Teamspielers bereits im intensiven Austausch sein.
Um Walker nach München zu holen, müssen die Bayern ein ungeschriebenes Klub-Gesetzt brechen: Walker wird nämlich ein Zweijahresvertrag plus Option auf eine weitere Saison angeboten. Und das, obwohl der Rechtsverteidiger bereits 33 Jahre alt ist. Eigentlich erhalten Bayern-Spieler über 30 Jahren nämlich nur Einjahresverträge. Dies gilt vor allem für Verlängerungen, wurde bei Klub-Ikonen wie Franck Ribery und Arjen Robben, aber auch Thomas Müller und Manuel Neuer angewandt. Auch daran scheiterte die geplante Verlängerung mit Robert Lewandowski. Bereits gebrochen wurde die Regel für den Transfer von Keeper Yann Sommer, der bis 2025 unterschrieb. Die Bayern waren nach Neuers Beinbruch, den er sich beim Skitourengehen zuzog, zum Handeln gezwungen.
Den Münchnern spielt derweil in die Karten, dass auch bei Manchester City eine ähnliche Regelung gilt. Auch deshalb konnte unter anderem Kapitän Ilkay Gündogan nicht beim Klub gehalten werden. Walker würde ebenso nur bis 2025 verlängern können.