Welt

Fukushima von neuem Erdbeben erschüttert

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:50

Nach dem Erdbeben der Stärke 7,1 in der Region Fukushima haben die Behörden eine anfangs ausgegebene Tsunami-Warnung wieder aufgehoben. Das berichtete der Fernsehsender NHK am frühen Samstagmorgen (Ortszeit). Zuvor waren kleinere Flutwellen von 30 Zentimetern Höhe an der Pazifikküste beobachtet worden. Berichte über Verletzte gab es nicht. Dem Betreiber Tepco zufolge gab es auch an der Atomruine Fukushima keine neuen Auffälligkeiten. Einige Arbeiter seien zuvor angewiesen worden, die Anlage zu evakuieren.

Nach dem Erdbeben der Stärke 7,1 in der Region Fukushima haben die Behörden eine anfangs ausgegebene Tsunami-Warnung wieder aufgehoben. Das berichtete der Fernsehsender NHK am frühen Samstagmorgen (Ortszeit). Zuvor waren kleinere Flutwellen von 30 Zentimetern Höhe an der Pazifikküste beobachtet worden. Berichte über Verletzte gab es nicht. Dem Betreiber Tepco zufolge gab es auch an der Atomruine Fukushima  keine neuen Auffälligkeiten. Einige Arbeiter seien zuvor angewiesen worden, die Anlage zu evakuieren.

Auch sonst lagen zunächst keine Berichte über Schäden vor. Der japanische Wetterdienst gab die Stärke des Bebens mit 7,1 an, in ersten Schätzungen war sie mit 6,8 beziffert worden. Das Epizentrum lag etwa 370 Kilometer von der Küste entfernt im Pazifik. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS hatte das Beben um 02.10 Uhr (19.10 Uhr MEZ) eine Stärke von 7,3.

Katastrophen-Beben von 2011 hatte Stärke 9,0

Am 11. März 2011 hatte ein noch stärkeres Erdbeben in Fukushima die weltweit schwerste Atomkatastrophe seit Tschernobyl ausgelöst: Der Stoß mit der Stärke 9,0 und eine Flutwelle beschädigten das dortige Atomkraftwerk schwer. Knapp 16.000 Menschen bei Erdbeben und Flutwelle kamen ums Leben, etwa 2.650 gelten noch heute als vermisst.

Mehr als 260 Küstenstädte wurden zum großen Teil zerstört, Zehntausende Menschen mussten die radioaktiv verseuchte Region verlassen. Der Rückversicherer Munich Re sprach von der teuersten Naturkatastrophe aller Zeiten. Das Unternehmen schätzte den volkswirtschaftlichen Schaden auf 210 Milliarden US-Dollar (155 Milliarden Euro) - ohne die Folgen des Atomunglücks.

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