Am Montag hatten Cobra-Beamte an vier Standorten in St. Pölten zugeschlagen, nahmen fünf junge Terror-Verdächtige (17 bis 22), teils mit Migrationshintergrund, fest ("Heute" berichtete). Die Staatsanwaltschaft entscheidet, ob U-Haft verhängt wird.
Am Montag hatten Cobra-Beamte an vier Standorten in St. Pölten zugeschlagen, nahmen fünf junge Terror-Verdächtige (17 bis 22), teils mit Migrationshintergrund, fest (). Die Staatsanwaltschaft entscheidet, ob U-Haft verhängt wird.
Die Einvernahmen der Verdächtigen sind laut Landesamt für Verfassungsschutz vorerst abgeschlossen, sie erfolgten ohne Dolmetscher. Die sichergestellten Computer-Datenträger müssen noch ausgewertet werden, es handelt sich um mehrere Gigabyte.
Dienstagnachmittag sagte Staatsanwalt Karl Wurzer: "Wir warten derzeit, dass die fünf Männer in die Justizanstalt St. Pölten eingeliefert werden. Zudem warten wir auf die Ermittlungsberichte des Landesverfassungsschutzes. Wenn diese da und durchgesehen sind, wird entschieden, wer in U-Haft muss oder nicht."
Es sei aber laut Staatsanwaltschaft St. Pölten nicht vor Mittwoch mit einer Entscheidung zu rechnen (Stand: Dienstag 14.45 Uhr), für Ermittler und Insider ist indes klar: "Aufgrund des Drucks in der Öffentlichkeit werden wohl alle in U-Haft wandern."