Ein 44-Jähriger hatte den im Schwimmerbereich des Außenbeckens treibenden Buben bemerkt, hielt ihm den Kopf über Wasser und brachte ihn zum Beckenrand. Ein weiterer Badegast (24), nach ÖAMTC-Angaben Rettungssanitäter, begann in einer nahegelegenen Erstversorgungshütte sofort mit Reanimationsmaßnahmen, die erfolgreich verliefen. Kurz darauf trafen Rettungswagen und -hubschrauber ein und übernahmen die weitere Versorgung. Das Kind wurde zur weiteren Überwachung ins Spital geflogen, es bestand aber keinerlei Lebensgefahr mehr, so die Sicherheitsdirektion.
Wie der ÖAMTC mitteilte, hatte sich der in Oberwart (Burgenland) stationierte C16 gerade beim Krankenhaus Mödling befunden und war deshalb rasch zur Stelle - laut "144 - Notruf NÖ" eine Minute nach der Alarmierung. Badegäste, die den auf der Suche nach geeigneter Landemöglichkeit über dem Bad kreisenden Hubschrauber beobachteten, räumten sofort eine Betonfläche, um Platz zu schaffen. Die Versorgungskette habe in diesem Fall perfekt funktioniert, es wurde auch auf die Erste Hilfe durch den zufällig im Bad anwesenden Sanitäter verwiesen.
APA/red