Für 26.000-Euro-Auto nur 1.000 Euro bekommen

Eine 66-jährige Frau wollte ihren Wagen um rund 26.000 Euro verkaufen. Interessenten fanden sich sofort, doch die sind mit dem Auto fort und das Geld fehlt.
Die Frau aus St. Andrä im Lavanttal (Bezirk Wolfsberg) hatte im Jänner 2020 die Absicht, ihren Wagen im Wert von etwa 26.000 Euro über eine Internetplattform zu verkaufen. Als am 27. Jänner ein 42-jähriger Mann, von dem kein Wohnsitz bekannt ist, vor Ort die Besichtigung des Fahrzeuges vornahm, gelang es ihm, die Verkäuferin vom Ankauf des Pkw sofort zu überzeugen.

Nur 1.000 Euro erhalten

Nach einer Anzahlung von 1.000 Euro überließ die Frau dem Käufer den Wagen mitsamt Zulassungsschein und Kennzeichen. Man einigte sich, dass am 31. Jänner in Wien der Vertragsabschluss und die Auszahlung des vereinbarten Geldes stattfinde. Tatsächlich kam es zum Treffen, allerdings mit zwei anderen Personen.

Fahndung nach Beteiligten läuft



CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Dabei trat einer der Begleiter, ein 19-jähriger Mann aus Wien, als Käufer auf und schloss mit ihr den Kaufvertrag ab. Es kam jedoch zu keiner Geldübergabe. Da die Käufer bis jetzt keine Zahlung geleistet haben, besteht der Verdacht, dass sie in betrügerischer Absicht den Wagen herausgelockt haben. Eine Fahndung wurde veranlasst.



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