Österreich

Für Bankomat-Betrüger klickten Handschellen

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:37

Zwei mutmaßliche Bankomat-Betrüger wurden bereits vergangene Woche in Oberösterreich festgenommen. Sie hatten die Geräte manipuliert und somit einen Schaden in der Höhe von 17.000 Euro angerichtet.

Zwei mutmaßliche Bankomat-Betrüger wurden bereits vergangene Woche in Oberösterreich festgenommen. Sie hatten Geldautomaten manipuliert und somit einen Schaden in der Höhe von 17.000 Euro angerichtet.

Die 27 und 29 Jahre alten Bulgaren sollen in Linz und Wels für einen Bankomatbetrug im großen Stil verantwortlich sein. Sie manipulierten die Geldausgabemaschinen und besorgten so die Daten von 187 Bankkunden. Diese übermittelten sie von Linz aus per E-Mail an Komplizen in den USA, Chile, Peru und Vietnam. Diese hoben damit 99 Mal Geld ab, insgesamt 17.000 Euro.

So dürfte der Betrug vonstatten gegangen sein: Die Verdächtigen sollen an den Bankomaten zusätzliche Geräte angebracht und so die Daten der eingeschobenen Karten kopiert haben, in der Fachsprache "Skimming" genannt. Mittels Mini-Kameras konnten sie auch die dazugehörigen PIN-Codes ablesen. Danach entfernten sie das Equipment wieder. Die beiden Bulgaren waren geständig, sie wurden in die Justizanstalt Linz eingeliefert. 

Ähnlicher Fall in Graz

Auch in Graz sind zwei mutmaßliche bulgarische Bankomatkarten-Skimmer durch mühsame kriminalistische Kleinarbeit gestellt worden. Sie gingen nach einer ähnlichen Methode vor, es gebe aber kleine Unterschiede, so die Polizei. Weitere Ermittlungen seien ein Gange.

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