Welt

Für tot erklärte Frau wacht im Spital auf

Heute Redaktion
13.09.2021, 13:50

Eine Coronapatientin lag drei Wochen im Koma und starb dann laut Ärzten am 27. März. Die Leiche wurde bestattet. Doch dann lebt die 74-Jährige plötzlich wieder.

Es ist ein Fall, der für Kopfschütteln sorgt. Alba Maruri (74) wurde mit Coronavirus-Symptomen ins Krankenhaus von Guayaquil in Ecuador eingeliefert. Drei Wochen lang lag die Frau auf der Intensivstation im Koma, bevor sie Ärzte am 27. März für tot erklärten. Ein Schock für die Familie, der die Leiche eine Woche später übergeben wurde.

Frau wacht aus Koma auf

Die Angehörigen durften die Leiche aber aufgrund des Coronaverdachts nicht betrachten und identifizieren. Der Körper wurde schließlich feuerbestattet. Das Kuriose: Es handelte sich nicht um Maruri, denn die lag weiter im Spital im Koma. Einige Tage später wachte die 74-Jährige aus dem Koma auf und nannte dem Pflegepersonal die Daten ihrer Angehörigen. Da flog die Verwechslung auf.

Wer war die Leiche?

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Die Familie der Frau ist nun zwar erleichtert, bisher konnte allerdings nicht geklärt werden, wer für tot erklärt und bestattet wurde. Die Asche lässt auch keine Identifizierung mehr zu. Die Familie der Frau will nun die Klinik wegen der falschen Todesnachricht auf eine Entschädigung klagen und auch die Bestattungskosten ersetzt bekommen.