Furz-Witze: Luke erklärt Eklat im Fernsehgarten

Er beleidigte Senioren und begann dann einen Affen zu imitieren. Sein Auftritt wurde abgebrochen. Nun äußert sich der Comedian erstmals.
Der ZDF-Fernsehgarten ist bekannt für Gute-Laune-Schlager und mehr oder weniger witzige Spiele. Was aber in einer Sendung im August passierte, gab es so noch nie. Der Comedy-Star der Stunde, Luke Mockridge (30), sollte die Menge zum Lachen bringen. Am Ende schämte man sich aber nur für den Auftritt den Comedians.

Mockridge lieferte äußerst schlechte Witze, beleidigte Senioren und begann dann auch einfach so Furz-Geräusche nachzuahmen: "Ich höre erst auf wenn ihr lacht", meinte der 30-Jährige. Richtig witzig fand seine Einlage aber niemand. Als er dann wie ein Affe zu schreien begann, brach die Moderatorin Andrea Kiewel die Show ab. Doch der Fernsehgarten konnte an dem Tag nicht mehr gerettet werden. Zu groß war der Fremdscham-Faktor, den der Comedian hinterließ.



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Nach einigen Minuten erklärte Kiewel: "Ich mache diese Sendung jetzt seit 19 Jahren. Das, was Luke Mockridge da abgezogen hat, ist an Unkollegialität nicht zu überbieten. Diese Sendung gibt es seit 33 Jahren. Dass dann ein Künstler wagt, auf meiner Bühne, vor meinem Publikum wie ein Affe rumzuspringen, halte ich für das mieseste Verhalten, das es unter Künstlern, unter Kollegen geben kann."

Auch klärte sie auf, dass Mockridge nicht zu den Proben erschien. Angeblich habe er verschlafen. Doch die Moderatorin ist sich sicher: "Ich denke, er wollte gar nicht, dass wir wissen, was er vorhat."

Mittlerweile ist klar, was alle vermutet haben: Die Peinlich-Show war von Mockridge geplant. Offenbar filmte sein eigenes Team den Auftritt mit. Aufgelöst wird die wirre Einlage in seiner eigenen Sendung. Der Comedian erklärt nun: "Ich war im Nachhinein echt erstaunt darüber, wie wichtig es war, dass ich live im Fernsehen mit einer Banane telefoniert habe. Und egal wie absurd mein Auftritt in dem Moment rüberkam – das, was dann daraus gemacht wurde, war noch viel absurder und kindischer. Man fragt sich in einem solchen Moment: 'Haben wir denn keine größeren Probleme?"

Und weiter: "Auch wenn das gar nicht unser Ziel war: PR-technisch ist es perfekt für uns gelaufen. Mehr Aufmerksamkeit für meine Person und für unsere Sendung kann man gar nicht bekommen."



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