Fußball-EM 2020 wird kein Honigschlecken für Ökos

So weit sind die Spielorte der sechs EM-Gruppen voneinander entfernt.
So weit sind die Spielorte der sechs EM-Gruppen voneinander entfernt.Bild: Grafik Heute
Die Fußball-EM 2020 findet erstmals in zwölf weit voneinander entfernten Staaten statt. Die Fan- und Funktionärsreisen werden laut Greenpeace zu einem Ausstoß von 405.000 Tonnen Co2 führen.
Klimaschützer müssen während der Fußball-EM ab Juni 2020 ganz, ganz stark sein. Denn es wird einiges an zusätzlichem CO2 produziert werden. Die 24 Teams kicken zwar wie gewohnt in 51 Partien um den EM-Titel. Doch die Spiele der EM-Gruppen finden erstmals in zwölf weit voneinander entfernten Staaten statt.

Rekordhalter ist die Gruppe A: Dort liegen zwischen den Spielorten Rom und dem aserbeidschanischen Baku satte 3.106 Kilometer. Rechnet man im Schnitt mit 415 Gramm CO2 pro Person und Flugkilometer, produziert die EM also ziemliche Abgasmengen.

"Besser wäre gewesen, die EM in Großstädten mit Bahnanbindung durchzuführen", sagt Greenpeace-Experte Herwig Schuster zu "Heute". Insgesamt werden rund 405.000 Tonnen CO2 aus den Fan- und Funktionärs-Reisen zusammenkommen, schätzt die UEFA. Sie will deshalb 600.000 Bäume pflanzen, um den Schaden wiedergutzumachen.

CommentCreated with Sketch.3 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Bilder des Tages



Nav-AccountCreated with Sketch. red TimeCreated with Sketch.| Akt:
EuropaNewsWeltFußball

ThemaCreated with Sketch.Mehr zum Thema

CommentCreated with Sketch.Kommentieren